Und wieder was dazu gelernt: Auf Helgoland gibt es einen kleinen Jagdverein, der auch aktiv tätig ist. Nun ist mein Verhältnis zur Jagd eher „keins“, weil ich mich damit noch nicht weiter befasst habe. Ich kenne den „Robbenjäger“ von Helgoland, der aber nur im Notfall mit dem Gewehr unterwegs ist und sonst lieber mit der Kamera jagt, also musste ich erstmal fragen: „Und was wird so gejagt?“
Und habe dann gelernt, dass es zu viele Kaninchen - vor allem auf der Düne - gibt, die durch die Jagd in ihrem Bestand vermindert werden und dass auch schon mal auf Vögel geschossen wird. Die Vogeljagd war auf Helgoland lange zum Nahrungserwerb üblich, das hatte ich schon älterer Literatur entnommen sowie bei einem Treffen vor rund einem Jahr mit dem Leiter der Inselstation des Institutes für Vogelforschung Dr. Ommo Hüppop erfahren. Die Vogeljagd auf Helgoland kann als erste Forschungsgrundlage des Instituts gewertet werden, auf denen die heutigen Erkenntnisse aufbauen - also auf jeden Fall ein positiver Effekt. Auch heute arbeiten die Helgoländer Jäger eng mit dem Institut zusammen.
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