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Hafenentwicklung

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Wie heute dem Hamburger Abendblatt zu entnehmen ist, hat sich die Gemeinde Helgoland, die seit kurzem Eigentümerin ihres Hafens ist, mit den anderen Seehäfen der schleswig-holsteinischen Westküste zusammengetan. Die Häfen eint der Gedanke der besseren Vermarktung. Helgoland kommt dabei das Alleinstellungsmerkmal zugute, als einzige Hochseeinsel in unmittelbarer Nähe der geplanten Offshore-Windparks zu liegen. Ein Pfund  mit dem es zu wuchern gilt.

Wenn  Bürgermeister Frank Botter im Abendblatt betont: "Wir können den Mitarbeitern der Windparks ein normales Lebensumfeld bieten.", dann kann ich dem voll zustimmen. Wichtig dabei ist aber, dass die weitere Entwicklung der Gemeinde Helgoland vorwärts geht - weg von der Denkmalinsel, noch weiter weg vom F…felsen (ich weiß, das soll ich so nicht sagen, aber leider steckt das noch fest in den Köpfen von vielen Festländern) hin zu einer modernen Gemeinde, die das Historische und Naturkundliche pflegt, dabei aber nicht rückständig wirkt und die sich zu einem attraktiven Standort für umweltfreundliche Technologien entwickelt. Die Windenergie kann hier nur der erste Schritt sein – auch für ökologisch verträgliche Wellen- und Gezeitenkraftwerke bietet sich Helgoland als idealer Standort an. Für entsprechende Machbarkeitsstudien stehen europäische Fördermittel bereit, die mit gut begründeten Anträgen auch für Helgoland genutzt werden könnten.  „Es gibt nichts Gutes außer mensch tut es“ –  sagt ein altes Sprichwort.

 

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96 Seiten; Mai 2009;
€ 7,50 VSA-Verlag
ISBN 978-3-89965-340-3

WATERKANT: Helgoland im Wandel

Titelblatt WATERKANTFelicitas Weck
"Helgoland im Wandel"
Waterkant 25. Jahrgang
I/2010



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