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Start September 2010 September 2010 Luftverkehrssteuer für Inlandsflüge gefährdet Flugverkehr von und nach Helgoland

Luftverkehrssteuer für Inlandsflüge gefährdet Flugverkehr von und nach Helgoland

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Nach einer Kabinettsvorlage vom 28. August zum Haushaltsbegleitgesetz 2011 plant die Bundesregierung eine „maßvolle“ Luftverkehrssteuer für Inlandsflüge. Von der Luftverkehrsteuer sollen nach den Plänen der Bundesregierung diejenigen ausgenommen werden, die ihren Hauptwohnsitz auf der betreffenden Insel haben sowie die Inselrundflüge. Trotz dieser Ausnahmen ist der Flugverkehr von und nach Helgoland damit stark gefährdet, steht doch zu befürchten, dass die Anzahl der Fluggäste durch die deutlich höheren Preise zurückgehen wird.

Mein Appell an die Verwaltungsspitze der Gemeinde Helgoland: Bitte intervenieren Sie schnell und lautstark gegen diese Luftverkehrssteuer für die Inselflüge.

So sinnvoll eine Luftverkehrssteuer für Inlandsflüge aus ökologischen Gründen für Festlandflüge auch ist, so muss doch dem Ausnahmetatbestand Rechnung getragen werden, dass die Insel Helgoland an manchen Tagen ausschließlich per Flugzeug erreichbar ist. Der Flughafen ist ein wichtiger Standortfaktor für den Fremdenverkehr. Ziel muss ein dauerhafter Erhalt des Flugplatzes - auch zur Sicherung einer wetterunabhängigeren Anbindung - an das Festland sein. Mit der Einführung der Luftverkehrssteuer für den Inselflugverkehr ist der Bestand der Fluglinien gefährdet.

 

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Waterkant 25. Jahrgang
I/2010



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