Noch etwas mehr als 48 Stunden – dann wird ausgezählt. Die Spannung steigt, bestimmt nicht nur bei mir.
Die Idee „Ein Schiff für Helgoland“ ist für mich inzwischen in eine neue Phase getreten. Ich habe durch reinen Zufall hier einen Verkehrsplaner getroffen, den ich schon sehr lange kenne. Er macht auf Helgoland einige Tage Urlaub und wusste von einem Wirtschaftlichkeitsgutachten für einen Ganzjahres-Katamaran für Helgoland zu berichten. Als Ergebnis in der Langzeitbetrachtung habe sich ergeben, dass die Wirtschaftlichkeit durchaus gegeben sei.
Leider sei dieses Gutachten erst mal wieder in einer Schublade versunken, da nach Aussage des Verkehrsplaners die Verwaltung von Helgoland wenig Interesse gezeigt habe. Ich werde mir alle Mühe geben, dieses Gutachten wieder auszugraben.
In den letzten Tagen bin ich in Helgoland von Tür zu Tür gegangen, um mein Faltblatt Nr. 5 zu verteilen. Dabei entstehen persönliches Gespräche, über Helgoland, die Familie oder was meine Gesprächspartner sonst so bewegt. Hierdurch habe ich auch noch einmal sehr direkt erfahren, wie beengt die Menschen auf Helgoland teilweise leben. Ich halte es für dringend erforderlich, dass auch die Wohnraumsituation auf Helgoland neben vielem anderen, wie beispielsweise die Entwicklung des Südhafens und die Schiffanbindung, endlich zur „Chefinnensache“ erklärt wird.
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