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Start Mai 2010 Mai 2010 Munition vor Helgoland: Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere fordert Fischereiverbot

Munition vor Helgoland: Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere fordert Fischereiverbot

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Diese Meldung lief gerade über den dpa-Ticker: „Kiel (dpa) - Wegen Giftgas vor Helgoland haben Naturschutzverbände am Mittwoch von der Kieler Landesregierung ein sofortiges Fischereiverbot in der Region gefordert. Im dortigen Munitionsversenkungsgebiet würden Kampfstoffe aus dem Zweiten Weltkrieg unkontrolliert aus Behältern entweichen, heißt es in einer Erklärung der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM), der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und dem Naturschutzbund (NABU) Schleswig-Holstein. Für Fischer bestehe akute Lebensgefahr, wenn die Munition sich in Netzen verfange und gehoben werde.

1949 wurde auf Anweisung der britischen Militärverwaltung südlich von Helgoland mit dem Nervengift Tabun gefüllte Munition versenkt. Das Kieler Innenministerium hatte bereits ein Fischereiverbot empfohlen.“
Die Gemeinde Helgoland wäre gut beraten, wenn sie diese Forderung unterstützen würde.

 

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