Munition vor Helgoland: Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere fordert Fischereiverbot
Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 16:43 Uhr
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Diese Meldung lief gerade über den dpa-Ticker: „Kiel (dpa) - Wegen Giftgas vor Helgoland haben Naturschutzverbände am Mittwoch von der Kieler Landesregierung ein sofortiges Fischereiverbot in der Region gefordert. Im dortigen Munitionsversenkungsgebiet würden Kampfstoffe aus dem Zweiten Weltkrieg unkontrolliert aus Behältern entweichen, heißt es in einer Erklärung der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM), der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und dem Naturschutzbund (NABU) Schleswig-Holstein. Für Fischer bestehe akute Lebensgefahr, wenn die Munition sich in Netzen verfange und gehoben werde.
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Kommunen werden kämpfen - Gastkolumne von Angelika Gramkow im Neuen Deutschland
Montag, den 24. Mai 2010 um 13:24 Uhr
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"Wer die gegenwärtige Situation der Kommunen ernsthaft verbessern will, muss die Gewerbesteuer wieder stärken und dafür sorgen, dass zum Beispiel Selbstständige genauso wie das Handwerk diese Steuer zahlen. Eine Entkopplung der Kommunen von der wirtschaftlichen Basis ist nicht zu akzeptieren. Sie ist nahezu tödlich. Es muss für Städte finanzielle Anreize geben, damit sie sich aktiv um Unternehmensansiedlung, Gewerbe und Infrastruktur kümmern können. (...)", schreibt Angelika Gramkow im Neuen Deutschland vom 22.5.2010.
Hochsee-Großstadtpflanze
Samstag, den 22. Mai 2010 um 13:44 Uhr
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Gestern Mittag hat mich eine Journalistin der TAZ angerufen und mir mitgeteilt, dass die TAZ-Nord ein Portrait von mir machen will. Und hier ist das Ergebnis: Hochsee-Großstadtpflanze
Zurück im Stadtwald
Sonntag, den 16. Mai 2010 um 14:28 Uhr
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Bis in den Herbst 2007 bin ich regelmäßig durch unseren Stadtwald gejoggt. Leider habe ich mir auf einem Lauf den Knöchel gebrochen, als ich in eine durch Laub bedeckte Kuhle trat. Danach bin ich nie wieder richtig in Gang gekommen. Einige Versuche hat es zwar gegeben, aber meine innere Schweinehündin, dieses böse Tier, hat doch immer wieder gewonnen. Nun habe ich ein ernstes Wort mit ihr geredet und ihr zusätzlich vorgeschwärmt, wie toll es im frühlingshaften Wald riecht, wie melodisch die Vögel zwitschern und wie viel Spaß es insgesamt macht.
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Helgoland - Die Mauer muss weg
Samstag, den 15. Mai 2010 um 19:00 Uhr
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Nachtrag von meinem letzten Helgolandbesuch: Als wir abends im Knieper vorbeischauten, wurde ich in das Fährbüro auf den Landungsbrücken zur Mauerbesichtigung eingeladen. Dieser Einladung bin ich am folgenden Tag gern nachgekommen und ich muss zugeben, ich war sehr neugierig. Als ich in das Ladenlokal der Fährkasse eintrat, sah ich gleich, was der Anlass der Einladung war. Handelte es sich noch vor kurzer Zeit um einen relativ großzügigen Raum, so trat ich nun in einen kleinen, engen und durch eine unverputzte Leichtbauwand getrennten Raum.
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Europa und der Fotograf
Mittwoch, den 12. Mai 2010 um 10:02 Uhr
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Die Tage auf Helgoland waren diesmal voll gepackt mit Informationen zum Thema Europa und Kommune: Neuausrichtung des EU-Strukturfonds, EU-Strategie 2020 und Europa im Fokus des Bundesverfassungsgerichtes. Dieses waren einige der Vorträge, die ich mir angehört habe. Ausgerechnet an dem Teil, auf den ich sehr gespannt war - Klimaschutz und Nachhaltigkeit - konnte ich dann aber nicht teilnehmen, weil ein Fotograf auf die Insel kam, der für eine Reportage Fotos von mir machen wollte.
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Auf dem Weg nach Helgoland
Montag, den 10. Mai 2010 um 10:16 Uhr
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Und wieder mal sitze ich im Restaurant Cockpit am Flughafen Luneort und warte auf meinen Flieger auf die Insel. Der Landkreistag Schleswig-Holstein tagt ab heute drei Tage in der Nordseehalle zum Thema „Europa und Kommune“, ein spannendes Thema, das ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Viele der Entscheidungen des Rates und des europäischen Parlamentes haben ganz konkreten Einfluss auf die Arbeit in der Kommune.
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Workshop zum kommunalpolitischen Austausch
Samstag, den 08. Mai 2010 um 17:30 Uhr
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Heute habe ich in Buxtehude bei Hamburg einen kommunalpolitischen Workshop geleitet, der in der Konzeption eigentlich mal als Erfahrungsaustausch für KommunalpolitikerInnen gedacht war, sich aber immer mehr als Einstieg für kommunalpolitisch Interessierte für die Kommunalwahlen 2011 in Niedersachsen entpuppt. Das war auch diesmal so. Nur zwei der Teilnehmenden hatten kommunalpolitische Erfahrung, alle anderen nicht. Aber das machte weder der Arbeitfreude noch dem Arbeitsergebnis etwas aus, vielleicht sogar ganz im Gegenteil.
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Sächsisch-niedersächsisches Treffen
Freitag, den 07. Mai 2010 um 14:42 Uhr
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Heute nachmittag bin ich auf einem Treffen von sächsischen und niedersächsischen KommunalpolitikerInnen. Die KollegInnen aus Sachsen sind drei Tage in Hannover zu Besuch bei den hannoverschen KommunalpolitikerInnen der Partei DIE LINKE. Die Tage stehen natürlich im Zeichen der Kommunalpolitik, aber auch das Zwischenmenschliche soll nicht zu kurz kommen.
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Das Wunder der Geburt
Dienstag, den 04. Mai 2010 um 19:26 Uhr
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Malte und Lenja sind heute zur Welt gekommen. Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen und bin als Erstes erst einmal unheimlich erleichtert, dass es meiner Tochter und den beiden Babies gut geht. Das Muttertier in mir hat sehr gebangt und meine Freude ist nun grenzenlos!
Warten
Montag, den 03. Mai 2010 um 10:15 Uhr
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Und wir warten immer noch. Meine Tochter berichtete mir, dass eine Ärztin darüber nachgedacht habe, die Geburt einzuleiten. Eine Hebamme sagte daraufhin: "Wenn sie eine reife Birne haben wollen, dann gehen sie doch auch nicht mit dem Föhn zum Birnbaum, sondern warten einfach ab bis die Birne reif ist." Also warten wir darauf, dass sich die Babies von selbst auf den Weg machen - und das ist gut so.
Jetzt wird es ganz spannend
Samstag, den 01. Mai 2010 um 09:08 Uhr
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Gestern Abend rief meine Tochter an: „Ich glaube jetzt geht es los, der Doc hat gesagt, ich könnte schon mal meinen Mann anrufen…“. Seitdem warten wir. Gegen 23.10 kam die Entwarnung per SMS: „Die Wehen werden wieder schwächer, wir machen morgen weiter.“ Dass mir das die Nacht keinen ruhigen Schlaf beschert hat, wird sich die Eine oder der Andere denken können. Also ist Geduld angesagt, eine Tugend, an der ich noch arbeiten muss.
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