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Start Januar 2010 Januar 2010 Schnee und die DB

Schnee und die DB

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Schnee ist was Schönes, aber die Deutsche Bahn scheint damit nicht klar zu kommen. Meine ersten Arbeitstage in diesem frischen Jahr in Berlin werden nun schon den 2. Tag morgens wie abends von satten Zugverspätungen begleitet. Trotz „App DB Navigator“ auf dem Handy stehe ich im Kalten untätig rum. Besonders ärgerlich finde ich die Scheibchentaktik der Ankündigungen.

Erst einige Minuten, dann 5 Minuten, dann mit einem Mal 30 und mehr Minuten. Ich kann mir ganz schlecht vorstellen, dass die Logistik der Bahn so schlecht ist, dass sie nicht auch gleich wüssten, dass der Zug eben nicht einige Minuten, sondern 45 Minuten später kommt, dass nicht der übliche Doppelzug anhalten wird, sondern nur die Hälfte. Warum lässt man uns Fahrgäste einfach so im Kalten rum stehen, anstatt uns die Chance zu geben, in die warmen Warteräume zu gehen oder – besser noch – mit „App DB Navigator“ gleich zu Hause zu bleiben, weil klar ist: Der Zug, den frau braucht, der kommt nicht. Wenn sich mein üblicher 12-Stunden-Tag in Richtung 16-Stunden-Tag ausweitet, weil die Bahn es nicht auf die Reihe bekommt, begeistert mich das wenig. Aber als ich dann feststelle, dass ich anscheinend gerade noch den letzten Zug aus Berlin erwischt habe, der – wenn auch mit 1,5 Stunden Verspätung – überhaupt noch in Hannover ankommt, denke ich mir so: „Glück gehabt“.

 

 

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Waterkant 25. Jahrgang
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