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Start Februar 2010
Februar 2010

Auf nach Helgoland - und angekommen

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Heute Nachmittag ging es mit dem Flieger wieder nach Helgoland. Die Wolkendecke war ziemlich tief - aber die Sicht war gerade noch ausreichend zur Landung. Diesmal wird es ein besonderer Besuch, ich fahre auf die Insel, weil morgen der 1. März ist. Am 1. März wird der Tag der Freigabe der Insel gefeiert und diesem besonderen Tages im Jahr 1952 gedacht, als die Helgoländer endlich wieder auf ihre Insel zurückkehren durften.

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Bundestagspräsident bestraft Gedenken an Opfer des Afghanistan-Krieges

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Die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag hat geschlossen gegen die Verlängerung des Kriegseinsatzes in Afghanistan und gegen die Aufstockung des Truppenkontingents gestimmt, die heute mit der Mehrheit von Union, SPD und FDP beschlossen wurde. Am Ende der Rede von Christine Buchholz haben die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE still der zivilen Opfer des Bombardements der NATO bei Kundus am 4. September 2009 gedacht.

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Gefunden

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Das gefällt mir gut: 
Die Stadt Hückeswagen (NRW) veröffentlicht sämtliche Funktionen und Mitgliedschaften der Ratsmitglieder und des Bürgermeisters. Diese Veröffentlichung entspreche dem § 17 des Gesetzes zur Verbesserung der Korruptionsbekämpfung und zur Errichtung und Führung eines Vergaberegisters in Nord-Rhein-Westfalen vom 16.12.2004. Auf der Internetseite der Stadt kann ab sofort eine Liste der Mitgliedschaften und Funktionen der Rats- und Ausschussmitglieder der Stadt Hückeswagen sowie alle Mitgliedschaften des Bürgermeisters eingesehen werden.

 

Die Dinge zu Ende gebracht

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Heute habe ich dann auf den Weg gebracht, was in den Tagen davor erarbeitet wurde. Gerade eben habe ich den Artikel zur Entwicklung auf Helgoland zur Redaktion der WATERKANT geschickt, nachdem ich schweren Herzens noch mal gut 1.500 Zeichen gekürzt habe. Die Vorgabe hieß halt 14.000 Zeichen und nicht 15.568. Schade eigentlich – wenn ich so einen Artikel fertig habe, hänge ich an jedem Wort. Als wir zu Hause dann noch mal Korrektur gelesen haben, fiel Michael auf, dass er auch schon für die WATERKANT geschrieben hatte: 1998 zu einer Altlast aus einer Sprengstofffabrik, die die Nazis im Oberharz hinterlassen hatten.

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Wieder zu Hause

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Der Alltag hat mich - fast - schon wieder, wir sitzen vorm Computer und diskutieren meinen Artikel für die WATERKANT. Der Koffer ist ausgepackt, aber die Ski stehen noch im Flur. Ich glaube da lasse ich sie auch noch ein paar Tage stehen, als Erinnerung an einen schönen Skiurlaub.

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Schnee satt und viele Fragen

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Der Blick aus dem Fenster heute Morgen verriet nichts Gutes: Schnee, so weit das Auge reicht, auch immer wieder frisch und windgeschoben von oben. Skifahren im Blindflug ist nicht mein Ding und so habe ich brav zum Laptop gegriffen. Die WATERKANT möchte mit einem längeren Artikel über die Entwicklungschancen und –ideen der Insel Helgoland informieren und hat mich gefragt, ob ich mir nicht mal Gedanken machen könnte. Das ist nicht das Problem, Gedanken habe ich mir schon viele dazu gemacht. Das Problem ist eher, diese auf 14.000 Zeichen zu reduzieren.

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Die Auflösung des Rätsels von gestern

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Und wo liegt nun der Titlis und Engelberg, in den Nordalpen, in den Südalpen? Auch Utes Atlas konnte nicht weiterhelfen (siehe Gästebuch). Im Laufe des Tages habe ich es herausbekommen. Die Zentralschweiz heißt Zentralschweiz, weil sie genau in der Mitte liegt. Morgens hatten wir das schlechte Wetter aus den Nordalpen, nachmittags das gute Wetter der Südalpen. Und der Wind hat sich hier gesammelt und zwar so, dass mein Lieblingslift ausgefallen ist. Aber morgen ist ja auch noch ein Skitag.

 

Physik – Geographie – Skifahren

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Wer in der Schule – oder im Leben - gut aufgepasst hat, behält warme Füße. Im Skiraum des Hotels gibt es nämlich eine Skischuhheizung, auf die mensch seine Skischuhe aufhängen kann. Also hänge ich meine Skischuhe mit der Spitze nach oben – entgegen dem Trend auf dieser Skischuhheizung. Ich habe aufgepasst: „Wärme steigt nach oben“.

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Bin ich vernünftiger geworden?

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Meine Schniefnase Marke „Wasserfall“ hat mich heute Morgen ins Tal getrieben, statt Skifahren also Kauf von Nasenspray, einer Großpackung Taschentücher und ähnlichen nützlichen Dingen. Da der Ort Engelberg einen Charme hat, der sich mir noch nicht erschließt, will ich gleich wieder auf meinen Berg. Ich bekomme bestätigt, wie gut es ist „oben“ zu wohnen. 40 Minuten habe ich in der Schlange angestanden -  zwischen SkifahrerInnen vieler Nationen und vielen ChinesInnen, JapanerInnen und InderInnen, die zum Berggucken dort im Rudel anstehen. Der Titlis ist der Berg, der im Programm „Europa in 9 Tagen“ angeboten wird, das sich wachsender Beliebtheit erfreut.

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Knallblauer Himmel und Schnee satt

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Das hat gut angefangen, keine Zugverspätungen, alle Anschlüsse bekommen und als die Zentralbahn in Engelberg einlief, war schon klar: da oben ist das Wetter Spitze! Um 11.00 Uhr stand ich fertig angezogen im Skiraum und wollte auf die Piste. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit lag nur noch ein Kleinigkeit: Skischuhe anziehen.

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Ich bin dann mal weg

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Alle Jahre wieder zieht es mich für eine Woche in die Schweiz nach Engelberg zum Skifahren. Die Sachen sind - fast - gepackt, die Skier stehen schon bereit und ich bin schon ganz kribbelig. Heute abend um 22:16 geht es mit dem Nachtzug nach Basel, morgen früh über Luzern nach Engelberg und dann ab auf den Berg. Auf der Mittelstation der Seilbahn gibt es auf 1.600 m ein tolles Hotel. Tagsüber tobt dort das Leben und abends, wenn die letzte Seilbahn ins Tal gefahren ist, herrscht himmlische Ruhe.

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Die Berechnungen von Harz IV sind verfassungswidrig

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Das Ereignis des heutigen Tages ist für mich – wie wohl für viele andere sozial engagierte Menschen auch –  der Richterspruch des Bundesverfassungsgerichtes zu den Regelleistungen von Hartz IV und zur Unvereinbarkeit mit Artikel 1 des Grundgesetzes. Endlich hat das höchste Gericht bestätigt, was eigentlich offensichtlich war: Die Regelleistungen für Kinder und Erwachsene bei Hartz IV sind verfassungswidrig, weil sie nicht Existenz sichernd sind. Damit ist neben der Organisation auch der wesentliche Inhalt von Hartz IV für verfassungswidrig erklärt worden.

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Ist Kommunalpolitik mehr als der Kampf um die Absenkung von Bordsteinkanten?

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Heute habe ich einen sehr interessanten Workshop zum Selbstverständnis linken kommunalen Handelns in Ostfriesland durchgeführt. Mehr als 40 TeilnehmerInnen brachten mein Workshop-Konzept fast ins Wanken. Hinzu kam, dass nur wenige „gestandene“ KommunalpolitikerInnen dabei waren, für die dieser Workshop eigentlich geplant war. Viel mehr waren Menschen gekommen, die Interesse an Kommunalpolitik haben und sich mit dem Gedanken tragen, zu den Kommunalwahlen 2011 in Niedersachsen anzutreten.

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Eine spannende Rückfahrt

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Der Blick durchs Fenster unserer Ferienwohnung verheißt nichts Gutes: Dickes Schneetreiben. Heute müssen wir leider die Insel wieder verlassen, da montags im Winter kein Schiff fährt, haben wir den Flieger nach Bremerhaven gebucht. Aber die fliegen nicht, wenn’s zu sehr schneit, da sie auf gute Sichtverhältnisse angewiesen sind. Aber dann heißt es doch: „Kommen Sie rüber – wir fliegen!“ Schnell sind die letzten Sachen zusammengepackt und schon geht’s los. Ein kurzer Abschiedsschnack mit Gerwin am Fahrstuhl und dann fahren wir mit der 14 Uhr-Fähre rüber zur Düne. Und mit einer kleinen Verspätung geht es dann auch gleich los. Beim Start rollen wir über die teilweise verschneite Flugpiste bis zum Anfahrtspunkt, dann dröhnen die Maschinen und schon heben wir ab.

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Crashkurs Kommune

Felicitas Weck:
Linke Kommunalpolitik. Eine Einführung

96 Seiten; Mai 2009;
€ 7,50 VSA-Verlag
ISBN 978-3-89965-340-3

WATERKANT: Helgoland im Wandel

Titelblatt WATERKANTFelicitas Weck
"Helgoland im Wandel"
Waterkant 25. Jahrgang
I/2010



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