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Start Dezember 2009
Dezember 2009

Blick nach vorn und auch zurück

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Auch letztes Jahr um diese Zeit waren wir gerade mit den Vorbereitungen zu unserem – jetzt schon ein bisschen traditionellen – Wedekindstraßensilvesterdoppelkopfturnier beschäftigt. Dieses Jahr sind wir mit den Vorbereitungen schon fast fertig, nur die Suppe will noch gekocht werden. Daher habe ich jetzt ein bisschen Zeit für Jahresendgedanken.

Wieder ein Jahr rum. Blick nach vorn: Sowohl mein Gefühl als auch das Jahreshoroskop einer Fernsehzeitung sagen mir ein aufregendes 2010 voraus: „2010 – ein Jahr, das viel von Ihnen fordert, aber auch eines, das für Sie viel zu bieten hat.“

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Gebucht

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Heute habe ich meine nächsten Helgolandtage gebucht, ich komme mit viel Anhang - unter anderem meiner Tochter - auf die Insel. Wir sind vom 29. Januar bis zum 1. Februar da. Ich freue mich schon!

 

Der Internet Explorer

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Ich hab es ja schon gestern gesagt: Es werden sich noch Fehler finden. Den ersten habe ich auch schon, aber noch keine Idee, wie ich das hinbekomme. Die Darstellung über den Internet Explorer Browser ist noch sehr unvollkommen. Außerdem habe ich dann gestern bei Aufräumen der Dateien mal schnell meinen eigenen Zugang zerstört - aber heute im Laufe des Mittags wieder hinbekommen. Das Erstellen von websites scheint mir ein Wechselbad von Erfolg und Misserfolg zu sein. Aber wie schon gesagt: Ist ja auch nur Hobby

 

Fertig!

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Heute geht meine Website endlich online. Gewiss werden sich noch diverse Fehler finden und es gibt auch noch ausreichend zu tun, aber sieht sie schon mal so aus, dass ich keine roten Ohren bekommen muss. An dieser Stelle zur Entschuldigung nur noch einmal: Ich kann Kommunalpolitik, das habe ich gelernt - "Websitemachen" fällt eher in den Hobbybereich.

 

Ein tolles Geschenk

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Tabea, Lenja und MalteGestern haben wir ganz stressfrei in Familie gemacht. Ein Teil der Kinder waren da und es war sehr gemütlich. Meine Tochter Tabea hat mir ein ganz besonderes Geschenk mitgebracht: Ihre Zwillinge, bis dato "Bauchkekse" genannt, haben nun Namen: Lenja und Malte.

Heute nach dem Frühstück waren wir mit Tabeas und Svens Hunden ein Stündchen im Hannoverschen Stadtwald und sind nun wieder zu Hause. Ich kann es doch nicht lassen und muss noch mal sehen, wie es mit der Fertigstellung der Website weitergeht und lande gleich beim nächsten Problem "505 Error" beim Bilder hochladen. In den Foren wird das meinem Provider in die Schuhe geschoben - keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht. Jedenfalls habe ich heute keine Lust, mich über dieses Problem zu schmeißen und klicke mich jetzt wieder aus und mache Pause.

 

Heute Website auf den Server gestellt

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8:30 Uhr: Heute habe ich die Website online gestellt, ich möchte die Fotogalerie aufbauen und mir meine Festplatte nicht vollstapeln.

12:00 Uhr: Das ging natürlich mal wieder alles nicht so schnell, wie ich es gern gehabt hätte. Alles rübertransportiert - keine Fehlermeldungen und trotzdem lief erstmal gar nix. Sch....

15:30 Uhr: Aber ich bin dem Ganzen auf der Spur. Die index.html ist nicht so, wie sie sein sollte - nur dass ich auch keine Ahnung habe, wie sie aussehen muss, damit es funktioniert. Inzwischen lässt sich die Seite mit der index.php aufrufen - aber jede Rückkehr zur Startseite läßt sie wieder verschwinden.

16:10 Uhr: Gewonnen! Da ist sie.

 

Helgolands Rathausfassade

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Da hat Helgoland ja noch ein richtiges Ei unter den Weihnachtsbaum bekommen. Mein Verständnis vom Verhältnis von Umweltschutz und Denkmalschutz muss dann auch noch mal überarbeitet werden. Wenn ich entscheiden müsste, würde ich wohl in die Revision gehen.

http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/rathaus152.html

 

Gründung der AG Anti-PPP

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Heute ist Endspurt im Büro. Vor der Weihnachtspause gründen wir noch schnell die Arbeitsgruppe PPP – oder vielmehr Anti-PPP. Wir wollen für das Jahr 2010 über diese Form der kommunalen Investitionsfinanzierung informieren und unsere KommunalpolitikerInnen vor den Heilsversprechungen der Beratergruppen warnen. Für die Bundestagsfraktion DIE LINKE sollen Anträge erarbeitet werden. Wir wollen beispielsweise den Bundesanteil von 51 % an der Gesellschaft „Partnerschaften Deutschland“ nutzen, die bisher Propaganda für PPP macht. Wir möchten stattdessen den Gesellschaftszweck hin zur Werbung und Beratung für Projekte zur Rekommunalisierung - d.h. die Rückführung in das Eigentum der Kommune - ändern.

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Zugverspätungen

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Wieder im Zug nach Hause. Heute zieht es sich besonders. Ständig stockt der ICE auf der Strecke Berlin – Hannover. Irgendwann erfolgt die Ansage, dass das Drehgestell defekt sein – 5 Minuten später Entwarnung – dann wieder Fahrtpause. Jetzt haben wir schon über eine Stunde Verspätung. Manchmal bin ich es echt leid.

 

Mir ist kalt

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Brrrr, das war ein kalter Tag. Draußen Minustemperaturen und innen ausgebaute Fenster, damit die Minustemperaturen auch rein kommen können. SMS von Michael aus Kairo: „24 Grad C und seit Mittag Sandsturm“. Ich bin mir gerade sicher, dass ich Sandsturm vorziehe.

 

Der Alltag hat mich wieder

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Täglich von Hannover nach Berlin und zurück. Aber bloß nicht klagen, ich wollte es ja so. Heute war wieder einer dieser langen Sitzungstage: Aufstehen um 5 Uhr, um 10 nach 6 aus dem Haus, ICE nach Berlin, Arbeitskreissitzung von 9 bis 11, anschließend haben wir die AG Kommunalpolitik konstituiert. Am Nachmittag habe ich mit meiner Kollegin Petra mal so auf die Schnelle ein Konzept für einen bundesweiten kommunalpolitischen Kongress gestrickt. Thema Kommunale Finanzen „Ohne Moos nix los“. Jetzt bleibt abzuwarten, ob der Fraktionsvorstand dem zustimmt, dann können wir weitermachen.

Jetzt – 18.00 Uhr – sitze ich im Zug zurück. Leider ist dann noch kein Feierabend angesagt. Morgen kommen die Handwerker zum Fensteraus- und einbau und es müssen noch die Möbel abgedeckt werden. Das schafft Ute nicht allein und Michael kann auch nicht helfen, er weilt auf EU-Twinningmission im fernen Kairo.Fenster raus im Dezember? Das nenne ich ja wohl eine suboptimale Terminierung!

 

Schon wieder nach Hause

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Leider muss ich schon wieder nach Hause. Ein kleiner Plausch mit Gerwin im Fahrstuhl - immer rauf und runter – verwundert eine kleine Inselbewohnerin: „Willst du gar nicht aussteigen“. Dann der Abschlussbesuch bei Gudrun, noch ein Fischbrötchen auf die Hand und dann zur Inselfähre. Die Fahrt mit der Witte Kliff ist bei kräftigem Süd-Ost-Wind reichlich ungemütlich. Wir fallen in gefühlte 10-Meter-Wellentäler – wie gut, dass ich den Flieger nach Hause nehme. Die Fahrt mit dem Bäderschiff wäre für mich heute bestimmt keine Freude.

Ich bin früh genug auf der Düne um noch mal einen Rundgang zu den Robben und ihrem Nachwuchs zu machen. Der Abschied fällt schwer.

 

Die Robbenbabys sind da

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Ich verbringe den Vormittag auf der Düne, der Wind bläst mir die nasskalte Luft ins Gesicht und mir ist schweinekalt. Die frischgeborenen Robbenbabies entschädigen aber für das ungemütliche Wetter und ich mache Fotos, bis mein Aku den Geist aufgibt.

Nachmittages ist „Umlaufen“. Die Inselkinder gehen von Geschäft zu Geschäft und singen Nikolauslieder und hoffen auf gute Beute. Wir halten im linken Laden die Stellung und bekommen reichlich Besuch und Lieder. Ich habe viel Spaß daran: eins – zwei – drei – los geht’s: kleine Stimmchen, brummende Jungs, schüchterne Blicke und im Hintergrund die begleitenden Mütter – ein buntes Bild der hier Lebenden.

 

Angekommen

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Wie immer am ersten Tag morgens erst mal einen Gang übers Oberland. Ich mache viele Fotos, ich brauche noch was für den Header auf meiner Website. Anschließend treffe ich mich mit Uwe und Gerwin zur Terminabsprache. Danach muss ich erst mal bei Gudrun reinsehen und guten Tag sagen – wie schnell sich Gewohnheiten entwickeln. Eigentlich hatte ich vor, einen ausführlichen Einkaufsbummel zu machen, schließlich steht Weihnachten vor der Tür. Leider wird meine Absicht Geld auszugeben durch viele geschlossene Geschäfte gehindert. Öffnungszeiten von 14 bis 17 Uhr sind nicht wirklich touristInnenfreundlich. Ich verstehe schon, dass es keinen Spaß bringt, für eine Kundin pro Stunde im Geschäft rumzustehen. Aber…

Nachmittags gehen wir zum frisch eingerichteten Kreisbüro der Linken, heute Abend soll dort die erste Mitgliederversammlung stattfinden.

 

Auf nach Helgoland

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Auf nach Helgoland. Irgendwie ist nicht mein Tag – ich bin ein bisschen hibbelig, das wird doch nicht etwa am Flieger liegen? Auf dem Bahnhof in Bremerhaven kaufe ich mir noch ein Buch und entere dann das Taxi zum Flughafen. Dort angekommen stelle ich fest, dass mein Koffer noch in der Bahnhofsbuchhandlung weilt. Der Taxifahrer freut sich, das ist sein Tag. Ich habe aber Glück im Unglück, mein alleingelassener Koffer löst keinen Bombenalarm aus.

Aber alles wird gut – im Flieger auf die Insel darf ich vorn neben dem Piloten sitzen. Ich bekomme Kopfhörer und Mikro und kann auf dem Flug ein bisschen mit ihm plaudern. Unter uns ein großes Kreuzschifffahrt, wir fliegen einfach mal so tief, dass wir gucken können, ob er Passagiere an Board hat.

Auf der Düne holt mich Christiane ab – das gibt mir ein heimisches Gefühl. Schön, wieder da zu sein – ist doch mein Tag!

 


Crashkurs Kommune

Felicitas Weck:
Linke Kommunalpolitik. Eine Einführung

96 Seiten; Mai 2009;
€ 7,50 VSA-Verlag
ISBN 978-3-89965-340-3

WATERKANT: Helgoland im Wandel

Titelblatt WATERKANTFelicitas Weck
"Helgoland im Wandel"
Waterkant 25. Jahrgang
I/2010



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