Wie sich vielleicht schon rumgesprochen hat, habe ich ein Faible für Erneuerbare Energien. Dazu gehört auch die Geothemie. Vor einigen Monaten habe ich in Hannover eine Bohrstelle für Geothermie besucht und mich dort mal schlau gefragt. Für Helgoland hatte ich das Thema zwar auch immer im Kopf, aber eher als langfristige Überlegung. Nun habe ich gestern in einem Gespräch gelernt, dass die e.on Hanse solche Pläne schon in der Schublade hat. Noch spannender allerdings fand ich, dass es schon 1937 Bohrungen auf Helgoland bis in eine Tiefe von rund 3.000 m gegeben hat.
Zwar war das damals die Suche nach Öl, wohl wäre aber diese Bohrung auch eine gute Ausgangslage für eine Geothermieanlage. Schade nur, dass die Koordinaten dieser Bohrung nicht mehr bekannt sind. Ich bin überzeugt, die Suche in alten Archiven würde sehr lohnen. Die Erdwärme, die durch diese Bohrungen gewonnen werden könnte, würde insbesondere für die Fernwärme, zur Meerwasserentsalzung und ggf. auch darüber hinaus genutzt werden können. Mit Tiefengeothermie (1.000 m und tiefer) lässt sich sogar mittels Erdwärme wirtschaftlich Strom erzeugen
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