Der Neubau des Dünenrestaurants bewegt die Gemüter, die der Stammgäste genauso wie der hier wohnenden und arbeitenden Menschen. Es hat so etwas wie einen „Kultstatus“ - man mag es eben oder nicht. Und nun soll neu gebaut werden. Wie bei allem Neuen hängt das Herz am Alten, am Gewohnten. Gestern habe ich in einem sehr intensiven Gespräch mit einer hier geborenen Helgoländerin erfahren, dass es vor dem Krieg - als die Düne noch kleiner war - ungefähr an der jetzt geplanten Stelle schon mal ein Restaurant gegeben hat. Also ist die Idee ja gar nicht so neu
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Betrachten wir es rational, dann ist es dringend erforderlich, etwas Neues zu errichten. Das jetzige Dünenrestaurant ist wirklich toll, gemütlich und für die SüdstrandgängerInnen ideal zu erreichen, aber die Erteilung einer Konzession zur Weiterführung bei einem Betreiberwechsel ist anscheinend nicht mehr möglich. Wenn außerdem - wie geplant - weitere Ferienhäuser auf der Düne gebaut werden, dann muss dafür auch eine Infrastruktur geschaffen werden. Wie so oft kann durch ein bisschen Nachdenken die Situation entschärft werden: Beim jetzigen Dünenrestaurant gibt es die Wasseranschlüsse, also sollten Duschen und Toiletten dort verbleiben. Ein Kiosk anstelle des alten Dünenrestaurants kann in der Hauptsaison ein kleines Angebot an Eis, Getränken und kleinen Snacks vorhalten, wäre das nicht einen Versuch wert? … und auf dem Weg zurück zur Dünenfähre ist dann das neue Dünenrestaurant bestimmt auch einen Besuch wert und bekommt so nach und nach vielleicht auch den Kultstatus des alten - aber das liegt dann in der Hand des Betreibers und seiner MitarbeiterInnen.
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