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Start August 2010 August 2010 Countdown - noch 14 Tage

Countdown - noch 14 Tage

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Ein heftiger Schauer pladdert auf das Dachgaubenfenster, unter dem mein Laptop steht. Und damit bin ich auch schon beim Thema „Denkmalschutz“, denn von diesem sind Dachgauben nicht gern gesehen. Ein Problem, das die helgoländischen Gemüter bewegt. An dem Haus in dem ich zurzeit wohne steht: „Ich bin gegen zuviel Denkmalschutz“.  Ich glaube, dass ist genau die richtige Einstellung. Zuviel Denkmalschutz ist nicht gut, zuwenig aber auch nicht.  

Was ist nun zuviel oder zuwenig? An dieser Stelle gehen die Meinungen noch weit auseinander. Also müssen wir nach dem Königsweg suchen, genug für die Menschen die hier leben, genug für den Klimaschutz und auch genug für den Denkmalschutz. Denn der siedlungsbauliche Neufang nach der kompletten Zerstörung am Ende des 2. Weltkrieges im April 1945 sowie durch die Sprengungen des Jahres 1947 - dem so genannte „Big-Bang“ - muss erkennbar bleiben. Helfen können da nur intensive Gespräche und Verhandlungen mit der Denkmalschutzbehörde des Landkreises Pinneberg.
Und noch ein Nachtrag zum gestrigen „Kurtaxentext“, der mir heute in einem Gespräch auf der Treppe nahe gebracht wurde: Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Kurtaxe ganz abzuschaffen. Es gibt noch andere Mittel, die notwendigen Einnahmen für die touristische Infrastruktur auf die Gäste umzulegen. Wenn dann noch die Tagesgäste einbezogen werden, reduziert sich der tägliche Beitrag pro Gast voraussichtlich auf unter einen Euro, außerdem spart es Verwaltungskosten und Nerven. Auch einbe solche Lösung muss geprüft werden.

 

Crashkurs Kommune

Felicitas Weck:
Linke Kommunalpolitik. Eine Einführung

96 Seiten; Mai 2009;
€ 7,50 VSA-Verlag
ISBN 978-3-89965-340-3

WATERKANT: Helgoland im Wandel

Titelblatt WATERKANTFelicitas Weck
"Helgoland im Wandel"
Waterkant 25. Jahrgang
I/2010



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