Helgolands Gäste zahlen Kurtaxe. Ein normaler Vorgang, in Kurorten richtig und wichtig, leider unbeliebt bei Gästen wie VermieterInnen. Umso wichtiger ist es, sowohl durch eine ansprechende Gestaltung wie durch die Gewährung von kostenlosen und ermäßigten Leistungen um Anerkennung für diese Notwendigkeit zu sorgen. Ich kenne sehr viele Kurorte, die ihre Kurtaxenbelege sehr ansprechend gestalten und sie mit div. Funktionen ausstatten.
Als Beispiel sei hier nur einmal die Nordsee-Servicecard der ostfriesischen Inseln genannt: http://www.nordsee-servicecard.de/
Wenn Gäste schon Kurtaxe zahlen müssen, tun sie das sehr viel bereitwilliger, wenn ihnen dafür weitere Leistungen geboten werden. Ein ermäßigter Eintritt ins Schwimmbad, Museum oder Aquarium, eine Freifahrt im Fahrstuhl oder zur Düne, ein ermäßigtes Minigolfspiel, hier und dort zum Essen ein alkoholfreies Freigetränk, ein Tipp für GeoCoach-Daten, der Hinweis auf die kostenlose Nutzung der Strände auf der Düne, es gibt viel anzubieten.
Natürlich kostet es Geld, die Karten ansprechend zu gestalten und es kostet die Bereitwilligkeit der GastgeberInnen sich auf ein neues System umzustellen. Es dient aber gleichzeitig dem Werben für Helgoland und die vielfältigen Möglichkeiten hier die Freizeit zu gestalten. Und dafür darf dann der Kurtaxenbetrag ruhig ein wenig höher sein, hat der Gast doch einen eindeutigen Nutzen.
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