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Start August 2010 August 2010
August 2010

Countdown - noch 5 Tage

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Ist Helgoland pleite, wenn „falsch"  gewählt wird? Vermehrt macht ein Gerücht die Runde durch die Gemeinde Helgoland: „Wenn Felicitas Bürgermeisterin wird, dann fließt aus Landkreis, Land und Bund kein Geld mehr nach Helgoland“. Ich kann verstehen, dass eine solche Aussage dem Einen oder der Anderen Angst macht, denn viele wissen nicht, wie sich die Finanzen der Gemeinde zusammensetzen. Deshalb möchte ich hier klarstellen, dass es für die finanzielle Ausstattung der Kommunen selbstverständlich eine rechtliche Grundlage gibt und keine Gemeinde - auch Helgoland nicht - von politischer Willkür abhängig ist. Und das ist auch gut so!

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Zwischendurch

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Heute ist unser Sommerfest. Jetzt hole ich erstmal Lothar von der Landungsbrücke ab und im Anschluss daran helfe ich beim Aufbau. Ab 14 Uhr geht es dann los, mit Kaffee und Kuchen, Bratwürstchen und Steaks, Bier, Wein und Wasser wollen wir feiern. Dazu Livemusik mit Pablo Arouin und hoffentlich vielen interessanten Gesprächen als Auftakt für die letzte Wahlkampfwoche.

Nachtrag: Es ist ein schönes Fest geworden.

Aktualisiert ( Dienstag, den 31. August 2010 um 09:04 Uhr ) Weiterlesen...
 

Countdown - noch 8 Tage

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Wie sich vielleicht schon rumgesprochen hat, habe ich ein Faible für Erneuerbare Energien. Dazu gehört auch die Geothemie. Vor einigen Monaten habe ich in Hannover eine Bohrstelle für Geothermie besucht und mich dort mal schlau gefragt. Für Helgoland hatte ich das Thema zwar auch immer im Kopf, aber eher als langfristige Überlegung. Nun habe ich gestern in einem Gespräch gelernt, dass die e.on Hanse solche Pläne schon in der Schublade hat. Noch spannender allerdings fand ich, dass es schon 1937 Bohrungen auf Helgoland bis in eine Tiefe von rund 3.000 m gegeben hat.

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Countdown - noch 10 Tage

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Die Zeitschrift Der Helgoländer hat vor einiger Zeit an die BürgermeisterkandidatInnen einen Fragebogen geschickt. Neben vielem anderen gab es auch dieses: „Ergänzen Sie bitte kurz und knapp den folgenden Satz: Helgoland ist eine besondere Insel, weil…“. Die fachlichen Fragen hatte ich ruck-zuck beantwortet. Aber dann…  Ich mochte mich so gar nicht gut zwischen all den vielen Aspekten entscheiden, die mir dazu einfielen. Wofür ich mich letztlich entschieden habe, können sie in der Septemberausgabe des Helgoländers nachlesen. Eine mögliche Antwort von vielen anderen möchte ich hier ausführen, weil sie mir auch sehr wichtig ist:
„Helgoland ist eine besondere Insel, weil die „Festung“ Helgoland heute eine Insel des Friedens ist.“ 

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Zwischendurch

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Lenja und Malte im Helgoland-T-ShirtHeute habe ich von meiner Tochter einige Fotos geschickt bekommen mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass ihre Babys keine Werbeträger sind. Finde ich auch, deshalb betone ich hier: Dieses ist der Blog einer Frau, die stolz auf ihre Enkelin und ihren Enkel ist und kein Werbeblog zur BürgermeisterInnenwahl. Lächelnd

Ich freue mich schon sehr auf die Drei, die mich Anfang September auf Helgoland besuchen werden.

 

Countdown - noch 12 Tage

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Der Neubau des Dünenrestaurants bewegt die Gemüter, die der Stammgäste genauso wie der hier wohnenden und arbeitenden Menschen. Es hat so etwas wie einen „Kultstatus“ - man mag es eben oder nicht. Und nun soll neu gebaut werden. Wie bei allem Neuen hängt das Herz am Alten, am Gewohnten. Gestern habe ich in einem sehr intensiven Gespräch mit einer hier geborenen Helgoländerin erfahren, dass es vor dem Krieg - als die Düne noch kleiner war - ungefähr an der jetzt geplanten Stelle schon mal ein Restaurant gegeben hat. Also ist die Idee ja gar nicht so neu Zwinkernd.

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Countdown - noch 13 Tage

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Binnenhafen und Südkaje gehen an die Gemeinde Helgoland: Lange wurde verhandelt, nun ist es so weit. Am heutigen Montag, den 23. August 2010 sind insgesamt ca. 34.000 Quadratmeter Landflächen am Helgoländer Binnenhafen und der Südkaje von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes an die Gemeinde Helgoland verkauft worden.

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Countdown - noch 14 Tage

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Ein heftiger Schauer pladdert auf das Dachgaubenfenster, unter dem mein Laptop steht. Und damit bin ich auch schon beim Thema „Denkmalschutz“, denn von diesem sind Dachgauben nicht gern gesehen. Ein Problem, das die helgoländischen Gemüter bewegt. An dem Haus in dem ich zurzeit wohne steht: „Ich bin gegen zuviel Denkmalschutz“.  Ich glaube, dass ist genau die richtige Einstellung. Zuviel Denkmalschutz ist nicht gut, zuwenig aber auch nicht.  

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Countdown - noch 15 Tage

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Helgolands Gäste zahlen Kurtaxe. Ein normaler Vorgang, in Kurorten richtig und wichtig, leider unbeliebt bei Gästen wie VermieterInnen.  Umso wichtiger ist es, sowohl durch eine ansprechende Gestaltung wie durch die Gewährung von kostenlosen und ermäßigten Leistungen um Anerkennung für diese Notwendigkeit zu sorgen. Ich kenne sehr viele Kurorte, die ihre Kurtaxenbelege sehr ansprechend gestalten und sie mit div. Funktionen ausstatten.

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Countdown - noch 16 Tage

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Projekt tägliche Helgoland-Zeitung – online und per Aushang: Als „gelernte Festländerin“ – aber ich bin sehr lernfähig in Inselfragen – ist mir aufgefallen, dass es hier außer dem monatlichen „Helgoländer“ (den ich übrigens sehr informativ finde) keine täglichen Lokalnachrichten gibt. Für mich – und auch für Sie? – ist das ein Defizit, denn wir alle möchten doch nicht nur über den Flüsterfunk erfahren, was so auf Helgoland passiert. Mein Vorschlag: Viele Menschen verfügen schon über ein eigenes Internetangebot. Für andere und natürlich für die Gäste der Insel könnte diese Zeitung an öffentlichen Terminals einsehbar sein und natürlich auch ausgehängt werden. Eine Idee, die mit logistischer Unterstützung aus dem Rathaus schnell umgesetzt werden könnte – ich bin dabei.

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Countdown - noch 17 Tage

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Neben den Fragen „Was willst du als Bürgermeisterin so tun?“ kommt auch hin und wieder die Frage „Warum tust du dir das an?“ Diese Frage bringt mich doch ein bisschen in Verlegenheit, weil ich sie so nicht beantworten kann. Sie beinhaltet nämlich eine Negativwertung, die ich so für mich nicht sehe.

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Countdown - noch 18 Tage

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Ich habe es mir derweil in meinem Appartement im Unterland gemütlich gemacht.  Es ist alles eingeräumt, ich habe mir eine kleine Arbeitsecke geschaffen - nun kann’s losgehen.

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Hautnah

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Hautnah erlebe ich gerade ein Problemfeld des Helgoländer Tourismus. Ich sitze an der „Alten Liebe“ und freue mich, dass ich mein Laptop dabei habe und schon mal ein bisschen Arbeit wegschaufeln kann. Eigentlich aber sollte ich zurzeit auf der Atlantis sitzen. Das Gute voran gestellt: Der Katamaran kommt noch mal um 14:30 Uhr 

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Rückschau auf die Podiumsdiskussion

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Podiumsdiskussion Singer - Weck - VoßhalIch  muss zugeben, hinterher war ich zufrieden aber doch ziemlich geschafft. Mit mehr als 300 ZuhörerInnen hatte ich nicht gerechnet. Es ist toll, dass sich so viele HelgoländerInnen für die BürgermeisterInnenwahl interessieren.

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Kein Tag wie jeder andere

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Heute Abend beginnt das Schaulaufen zur Wahl der/des BürgermeisterIn in der Nordseehalle. Weil zu einer guten Vorbereitung auch ein klarer Kopf gehört, bin ich heute früh über das Oberland gejoggt.

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Ab jetzt bin ich auf der Insel

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Spätestens als ich gestern Nachmittag auf der Düne auf die Witte Kliff wartete, war mir klar, dass jetzt Hauptsaison ist. Fast bis zur Feuerwehr standen wir an und ich rechnete mit einer langen Wartezeit, bis ich endlich die Landungsbrücke erreichen würde. Doch die Börte belehrten mich eines Besseren:

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Besuch vor der Abreise

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Lenja schläftBevor icMalte schläfth jetzt nächste Woche nach Helogoland abdampfe, habe ich noch mal Besuch von meiner Tochter nebst Familie bekommen. Die beiden Großen wollen heute zum M’era Luna Festival und daher ist für mich Babysitten angesagt. Jetzt habe ich die beiden Kleinen erstmal „geschafft“, wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist.

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Das muss auch mal gesagt werden

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Da ist mir zu Ohren gekommen, dass einige Helgoländerinnen sich darüber Gedanken machen, ob ich nur diese eine weiße Bluse habe, die auf den Fotos meiner Faltblätter zu sehen ist. Meine Damen, keine Sorge! Mein Schrank hat noch so dies und das zu bieten, aber ich kandidiere ja als Bürgermeisterin und nicht als Fotomodell oder DSDS. Zwinkernd

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Vorbeugung gegen das Prinzip "Filz"

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Faltblatt Nr. 4 ist in der Endredaktion. Heute Abend will ich es fertig setzen und morgen früh geht es dann in den Druck. Beim Schreiben des Faltblattes ist mir aufgefallen, dass ich zwar schon oft von Transparenz und Offenheit gesprochen, aber ein Thema bisher ausgeklammert habe: "Vorbeugung gegen das Prinzip Filz und Strukturen von "Geben und Nehmen". Das halte ich insbesondere unter dem Gesichtpunkt der unabdingbaren Neutralität des Amtes der Bürgermeisterin für sehr wichtig, ist sie doch direkt von den WählerInnen in das Amt gehoben worden.

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Crashkurs Kommune

Felicitas Weck:
Linke Kommunalpolitik. Eine Einführung

96 Seiten; Mai 2009;
€ 7,50 VSA-Verlag
ISBN 978-3-89965-340-3

WATERKANT: Helgoland im Wandel

Titelblatt WATERKANTFelicitas Weck
"Helgoland im Wandel"
Waterkant 25. Jahrgang
I/2010



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