… nur der kleine Flughafen am Rande von Bremerhaven ist noch offen und trotzt der Aschewolke des Vulkans am isländischen Eyjafjalla-Gletscher. Die Flugsicherheit hat den Luftraum über der Nordsee zu den Inseln freigegeben und so konnte ich ganz wie geplant heute Vormittag nach Helgoland fliegen. Strahlendblauer Himmel begrüßt mich, auch wenn der Wind noch reichlich frisch ist. Es ist einfach ein wunderbarer Frühlingstag. Mit den mit mir angekommenen TouristInnen halte ich am Anleger der Dünenfähre noch ein kleines Schwätzchen, inzwischen kann ich ja über die Insel schon recht gut Auskunft geben und meine GesprächspartnerInnen sind erstaunt, was sie so alles auf Helgoland und der Düne unternehmen können.
Ich bin heute um 15.00 Uhr verabredet und möchte vorher noch im mare frisicum spa helgoland unter dem blauen Himmel einige Bahnen ziehen.
Dass ich vorher noch nach meinen Mails sehen muss, wirft mich dann „um Lichtjahre“ zurück. Ich komme nicht ins Internet, ist da was kaputt? Auch das Telefonat mit unserer IT-Abteilung bringt mich nicht weiter und so vertue ich eine gute Stunde mit rumprobieren, bis ich entnervt aufgebe, mir meine Schwimmsachen unter den Arm klemme und das mare frisicum spa entere. Ich genieße das Schwimmen im Salzwasser. Der Wind ist so kräftig, dass ich ihn sogar beim Schwimmen zu spüren bekomme, da er mich von meiner Bahn drängt. 30 Bahnen später reicht es mir für heute. Danach geht’s zum Kaffeetrinken zu Gerwin und als ich wieder zu meinem Schlepptop zurückkehre, hat sich das Problem mit dem Internetzugang von ganz allein erledigt, das ist mal wieder der Beweis: In der Ruhe liegt die Kraft. Also kann ich noch schnell Mails checken und diesen Blog schreiben.
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