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Start April 2010 April 2010
April 2010

Die menschliche Wahrnehmung ist subjektiv

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Meine Fortbildung zur Konfliktbearbeitung - zur Klärunghilfe - arbeitet noch in mir nach. Neben vielem Neuen wurden die Gedanken frisch sortiert, die Hirnschubladen entrümpelt und alte Erkenntnisse wieder entdeckt. Insbesondere freue ich mich, dass ich das Enneagramm wieder gefunden habe, ein Modell, das mir in vielen Konfliktschlichtungen weiter geholfen hat. Leider ist mir der theoretische Hintergrund dazu im Laufe der Jahre fast verloren gegangen, wie es den Dingen geschehen kann, mit denen wir uns nicht regelmäßig befassen. Das Enneagramm ist eine Theorie über die menschliche Entwicklung, dessen Wurzeln weit zurück liegen. Ennea ist griechisch und bedeutet "neun", gramma bedeutet "System" oder "Modell". In den 90er Jahren wurde es von Therapeuten und Psychologen wieder entdeckt und weiter entwickelt.

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Die Geschichte von Turtur

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Heute hat meine Weiterbildung „Turturs Werkstatt - Klärungshilfe für MediatorInnen“ angefangen. Zur Einstimmung hat uns unser Teamer die Geschichte von Turtur erzählt. Die Geschichte basiert auf dem Kinderbuch von Michael Ende „Jim Knopf und der Lokomotivführer“ aus dem Jahr 1962.

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Resümée

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Ich sitze im Zug von Berlin nach Hannover und habe endlich Gelegenheit, zu meinem letzten Helgolandaufenthalt ein Resümée zu ziehen. Gleich am ersten Abend hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einer Gruppe von Menschen, die mir die Gelegenheit gaben, mich vorzustellen und meine Überlegungen zur weiteren Entwicklung der Insel darstellen zu können. Klar hatte ich mir im Vorfeld einige Gedanken gemacht, was diese Gruppe interessieren könnte, wo die Gemeinsamkeiten liegen und wo die Unterschiede. Ich war sehr positiv überrascht, dass es der Gemeinsamkeiten viele gab und dass wir uns auch sehr häufig in der Einschätzung einig waren, wo und wie die Probleme der Insel anzupacken seien. Hier sei es so auf den Punkt gebracht: „Nur gemeinsam sind wir stark!“

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Sie wollten Helgoland retten

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Gestern wurden auf der Insel Helgoland 6 Stolpersteine verlegt. Sie ehren die Mitglieder der Widerstandsgruppe von 1945, Georg E. Braun, Erich P.J. Friedrichs, Kurt A. Pester, Karl Fnouka und Martin O. Wachtel für ihren Versuch, Helgoland vor der Zerstörung zu retten. Diese wollten den deutschen Festungskommandanten zwingen, die Insel den damaligen Alliierten kampflos zu überlassen. Doch ihr Plan wurde verraten und sie wurden ermordet. Ein weiterer Stein wurde dem Friseur Heirich K. Prüß  gewidmet, der immer offen aussprach, was er dachte und sich oft über das Nazi-Regime lustig machte. 1943 wurde er dafür verhaftet und nach qualvollen Monaten im Gefängnis ermordet. Recherchiert hat diese Schicksale Astrid Friederichs, die sich auf die Suche nach den Familien und Zeitzeugen machte, um die Geschichte dieser Menschen erzählen zu können.

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In ganz Nordeuropa sind die Flughäfen dicht, Aschewolken zwingen die Flugzeuge auf den Boden…

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… nur der kleine Flughafen am Rande von Bremerhaven ist noch offen und trotzt der Aschewolke des Vulkans am isländischen Eyjafjalla-Gletscher. Die Flugsicherheit hat den Luftraum über der Nordsee zu den Inseln freigegeben und so konnte ich ganz wie geplant heute Vormittag nach Helgoland fliegen. Strahlendblauer Himmel begrüßt mich, auch wenn der Wind noch reichlich frisch ist. Es ist einfach ein wunderbarer Frühlingstag. Mit den mit mir angekommenen TouristInnen halte ich am Anleger der Dünenfähre noch ein kleines Schwätzchen, inzwischen kann ich ja über die Insel schon recht gut Auskunft geben und meine GesprächspartnerInnen sind erstaunt, was sie so alles auf Helgoland und der Düne unternehmen können.

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Zollamt Helgoland

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Heute flatterte mir ein Schreiben von Bürgermeister Botter auf den Schreibtisch. Adressiert an Bundesfinanzminister Schäuble und unter anderem auch zur Kenntnis an die schleswig-holsteinischen Mitglieder des Bundestages, so auch an „unsere“ MdB Conny Möhring. Das Schreiben von Frank Botter, das auf die voraussichtlich geplante Schließung des Zollamtes Helgoland aufmerksam macht und dafür wirbt, die Schließung zu unterlassen, hat bei uns offene Türen eingerannt. Gerade sind wir doch dabei, eine entsprechende Anfrage an die Bundesregierung zu erarbeiten. Und auch ich bin der festen Überzeugung, dass das Zollamt Helgoland erhalten bleiben muss.

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WATERKANT

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Heute kam die Mail mit der pdf.Version meines Artikels in WATERKANT. Doch bevor ich diesen Artikel hier veröffentliche, möchte ich gern einen Werbeblock für das Magazin WATREKANT fahren, die nun im 25. Jahrgang fachlich hochwertige Artikel in ihrer ¼ jährlich erscheinenden Zeitschrift veröffentlichen. WATERKANT wurde 1986 von der AKTIONSKONFERENZ NORDSEE (AKN), einer in Bremen ansässigen Meeresschutzorganisation, als Mitteilungsblatt gegründet. Nach mehr als 22 Jahren musste die AKN ihre Herausgeberinnenschaft jedoch Ende 2008 aus finanziellen Gründen beenden. Die WATERKANT, vorwiegend verbreitet bei engagierten Nordsee- und Meeresschutz-Aktiven, Küsteninitiativen, größeren Umweltverbänden sowie Schifffahrtskreisen und maritimen wissenschaftlichen Einrichtungen, wird seit Januar 2009 herausgegeben vom Förderkreis »WATERKANT«, einem als gemeinnützig anerkannten eingetragenen Verein, den einige langjährige MitarbeiterInnen des Blattes gegründet haben um die traditionsreiche Zeitschrift am Leben zu erhalten.

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Werben für Helgoland

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Während ich so darüber nachsinne, was heute in den Blog kommt, fällt es mir ein: Vor langer Zeit - so ungefähr Mitte Dezember - habe ich den Newsletter der Gemeinde Helgoland bestellt und bisher ist keiner bei mir angekommen. Nun sind gut vier Monate, weltgeschichtlich wirklich keine Zeit, aber marketingtechnisch schon eine kleine Ewigkeit. Hat die Gemeinde Helgoland oder die Kurverwaltung dieses Werbemittel vergessen, oder gibt es nichts zu berichten? Schade! Ein regelmäßiger Newsletter in ein- oder vielleicht auch zweimonatlichen Abständen bringt die Insel immer wieder in Erinnerung und macht Lust auf einen Besuch - sei es für einen Tag, ein verlängertes Wochenende oder gar auf mehr.

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Aufgetaucht und Termine gesteckt

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Meine Osterurlaubstage sind leider schon wieder vorbei und damit auch die Tage bei meiner Tochter in Thüringen. Gestern und heute habe ich dann endgültig meine nächsten Termine auf Helgoland fest gebucht. Ich bin vom 16. April bis zum 18. April unter anderem zur Verlegung der Stolpersteine zur Erinnerung an die Helgoländer Opfer des Nationalsozialistischen Regimes auf der Insel. Eigentlich wollte ich dann Ende April noch mal kommen, aber die dort eigentlich geplante Bürgerversammlung zum Regionalen Entwicklungskonzept der Insel wurde ja leider verschoben, ich hoffe nicht auf den Sankt-Nimmerleinstag. Heute habe ich eine Einladung des Schleswig-Holsteinischen Landkreistag auf meinen Schreibtisch bekommen: vom 10. bis 12. Mai lädt der Landkreistag zur Veranstaltung „Europa und die Kommunen - Strategische Neuausrichtung der EU“ nach Helgoland ein. Da habe ich mich natürlich gleich angemeldet, ein solch spannendes Thema auf meiner Lieblingsinsel - was will ich mehr.

 

Den Nestbau unterstützen

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Heute habe ich frei! Eine gute Gelegenheit zum Einen endlich das versprochene Weihnachtsgeschenk - einen Kinderwagen - für meine Tochter aus Braunschweig abzuholen und zu ihr zu bringen. Zum Anderen wollte ich ihr ein bisschen beim Nestbau helfen, Fensterputzen ist mit Zwillingen im Bauch nun wirklich nicht mehr angesagt. Gute 6 Wochen ist es noch bis zum errechneten Geburtstermin, doch Zwillinge haben es ja immer ein bisschen eiliger. Daher ist es schon gut zu verstehen, dass sie jetzt langsam alles fertig haben möchte, damit sich nach der Geburt alles nur noch um Lenja und Malte drehen kann.

... und bei "Nestbau" fällt mir die Vogelwarte Helgoland ein: Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag!

 


Crashkurs Kommune

Felicitas Weck:
Linke Kommunalpolitik. Eine Einführung

96 Seiten; Mai 2009;
€ 7,50 VSA-Verlag
ISBN 978-3-89965-340-3

WATERKANT: Helgoland im Wandel

Titelblatt WATERKANTFelicitas Weck
"Helgoland im Wandel"
Waterkant 25. Jahrgang
I/2010



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