Klärungshilfe im politischen Raum
Montag, den 23. Januar 2012 um 17:57 Uhr
Hinter mir liegen die vorletzten vier Tage meiner Fortbildung zur Klärungshelferin. Und wie immer nach diesen Tagen geht mir vieles durch den Kopf, dieses Mal insbesondere die Frage: Taugt die Klärungshilfe für Spannungen aus meinem Arbeitsfeld?
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Das Linke Kommunalpolitische Forum startet in die nächste Runde
Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 11:50 Uhr
Nachdem wir im letzten Halbjahr diverse Seminare zur Einführung in linke Kommunalpolitik hatten, ist jetzt die Haushaltspolitik dran. Zum 1.1.2012 ist die Doppik in den niedersächsischen Kommune Pflicht. Daher haben wir uns für ein Doppelpack entschieden. Vormittags gibt es eine Einführung in die Doppik – doppelte Buchführung in Konten – und nachmittags einen Crashkurs in Sachen Kommunalfinanzen.
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Die bloggende Pastorin
Montag, den 09. Januar 2012 um 12:12 Uhr
Eher durch Zufall bin ich drauf gestoßen. Das Pastorat von Helgoland ist wieder besetzt. Mit einer taffen Frau, die nun – ehemals weitgereist – auf der kleinen Insel sesshaft werden möchte.
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Und das wars dann schon wieder
Montag, den 02. Januar 2012 um 14:53 Uhr
Leider bricht heute schon wieder der letzte Tag auf der Insel an. Das Wetter ist ruhig, manchmal zeigt sich sogar ein bisschen blauer Himmel. Wir schlendern durch die Schrebergärten auf dem Oberland, gucken noch mal von Anna über das Felswatt und sind kurz nach 12.00 Uhr in Heiners Whiskyladen, wir müssen noch eine Flasche Whisky kaufen, für die Michael auf dem Handy eine Bestell-SMS bekommen hat.
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2012 – zum Ersten
Sonntag, den 01. Januar 2012 um 22:50 Uhr
Wie Neujahr doch häufig kommen wir auch diesmal erst so gegen Mittag zum Frühstücken. Und trotzdem reicht es dann doch noch für die 13:30 Fähre auf die Düne. Heute ist es bei weitem nicht so windig und wir schlendern gemütlich über den Strand, begucken Kegelrobbenbabys und treffen heute dort auch einige Seehunde. Wir müssen immer sehr genau gucken, was es nun ist, die Seehunde sind ja nicht viel größer als die etwas älteren Kegelrobbenbabys, haben aber eine andere Fellzeichnung und einen runderen Kopf.
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Silvesternebel
Sonntag, den 01. Januar 2012 um 12:00 Uhr
Den ganzen Tag knallt und zischt es. In den engen Gassen donnern die Böller noch mal so gut. Unser Plan für Silvester: Morgens einen Gang zur Anna, anschließend gehe ich noch schnell meine 2 km schwimmen. Später Essen zu Hause, Kartoffelsalat mit Würstchen, anschließend einige Runden Skat – haben wir ewig nicht mehr gespielt und müssen erst mal kräftig nachdenken, wie das ging. Und dann zu Franzi, danach zu Gerda aufs Oberland, Feuerwerk gucken am Falm und anschließend in die Nordseehalle zur Neujahrsdisko.
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Die Düne im Sturm
Freitag, den 30. Dezember 2011 um 18:45 Uhr
Bis wir endlich mit Frühstücken fertig sind, sind alle Geschäfte schon zur Mittagsruhe geschlossen. Also ist nichts mit shoppen. Wir nehmen die 13.00 Uhr-Fähre zur Düne und schauen erst mal nach dem Kegelrobbennachwuchs, der derweil schon die 100 weit überschritten hat. Es pustet ordentlich – wir nennen es Sturm - ich bin sicher, die Helgoländer sagen da noch Wind zu.
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Es ist wie immer – aber nicht immer
Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 22:42 Uhr
In Luneort auf dem Flughafen angekommen staunen wir nicht schlecht. So voll war es hier noch nie. Eine kleine Menschenschlange steht vorm Counter an um sich einzuchecken. Wir haben den Flug um 13:30 gebucht, haben also – nach unserer Einschätzung – gerade noch Zeit, eine Kleinigkeit zu essen und dann müsste es eigentlich losgehen – es geht aber nicht. Erst gegen halb vier werden wir für unsern Flug aufgerufen. Wie gut, dass wir ordentlich was zu lesen eingepackt haben.
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Helgoland: Es ist, wie es ist.
Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 14:40 Uhr
Wir haben es mal wieder gewollt: Ab auf die Insel! Aber wie es bei uns so ist, es will dann nicht so wie wir das möchten. Schon weit im Vorfeld haben wir geplant, anstatt Silvester-Doko, diesmal Silvester auf Helgoland. Anti-K-Pillen gekauft und tapfer die Schiffspassage gebucht. Doch dann kommt die Meldung von einem Kollegen von Michael: Ein Sturmtief naht, Orkanböen werden angesagt.
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Cochem (Mosel) und die kommunalen Finanzen
Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 10:11 Uhr
Ich sitze im Zug auf der Rückfahrt von Cochem. Ein hübsches – touristisch funktionierendes – Moselörtchen, dessen Schönheiten mir leider verborgen blieben. Ich bin ihm Dunkeln angekommen und musste morgens gleich wieder los. Der kleine aber feine Kreisverband DIE LINKE. Cochem wird mir aber in guter Erinnerung bleiben.
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126 Stunden: längster Castortransport in der Geschichte des Wendlands – der letzte???
Montag, den 28. November 2011 um 23:55 Uhr
Wir sind wieder zu Hause. Ungefähr zeitgleich ist der Castor ins Zwischenlager eingefahren und wir waren nicht mehr dabei. Und zumindest für mich war das wohl auch richtig so – auch wenn es sich nicht so anfühlt - muss ich doch morgen früh um 6 Uhr wieder aufstehen und nach Berlin fahren.
Der heutige Tag stand im Zeichen der Polizeiaussagen der besondern Art. Wir touren wie gehabt durchs Wendland, aber egal wohin wir wollen, überall Polizeikontrollen. Von mir: „Schönen guten Morgen (guten Tag), wir wollen nach xyz zu unseren Abgeordneten.“ Und je nach Stimmung und Temperament der jeweiligen PolizeibeamtInnen kommen unterschiedliche Ansagen zustande. Hier eine kleine Auswahl: „Hier geht das nicht, aber wenn Sie über yyy fahren, da ist dann eine andere Kontrolle…“ - „Das ist heute eher schlecht...-“ – „Da ist gerade so eine Lage…“ – „Ja, dann fahren Sie doch…“
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Kreuz und quer durchs Wendland
Sonntag, den 27. November 2011 um 23:15 Uhr
3:46 Uhr, das Telefon klingelt: „Sorry, aber wir brauchen Euch. In Harlingen wird geräumt“. So fängt mein Tag doch reichlich früh an, nachdem ich auch nicht so sehr früh ins Bett gekommen bin. Duschen fällt aus, es eilt. Und ab 4 Uhr wird geshuttlet, was das Zeug hält. Müde BlockiererInnen freuen sich, dass sie nicht noch viele Kilometer bis Hitzacker latschen müssen und lassen sich gern von uns fahren.
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Rote Luftballons
Sonntag, den 27. November 2011 um 00:06 Uhr
Es muss ja mal gesagt werden: Letztes Jahr haben wir uns auf der Castordemo im Wendland echt grün über die vielen grünen Luftballons geärgert. So viel Grün steht den Grünen auf einer Anti-Atom- und Anti-Endlagerdemo ja nun wirklich nicht mehr zu, zumal der grüne Ministerpräsident Kretschmer propagiert, Anti-Atom-Demos seinen nicht mehr zeitgemäß. Dieses Jahr sollte es also besser werden und es wurde besser. Die roten Luftballons überwiegen bei weitem, wir sind stolz auf uns. Und die Wendlandbewegung kann auch zufrieden sein. 23.000 Menschen auf der Demo und noch mal zusätzlich rund 3.000 Menschen um und an der Schiene, das hat zwar nicht das Vorjahr getoppt, aber alle anderen Auftaktdemos schon. Auch die Wettergöttin scheint diesmal auf unserer Seite. Schon am Morgen verziehen sich die Wolken und die Novembersonne gibt alles was sie kann.
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Wechselvolles Wendland
Samstag, den 26. November 2011 um 02:10 Uhr
Heute steht „Kurts Garten“ auf dem Programm. Wie schon in den letzten Jahren lädt die Linksfraktion Niedersachsen dort zu einer öffentlichen Fraktionssitzung ein. Mit Blick auf die Schienen treffen sich diesmal Mitglieder der Linksfraktionen aus Niedersachsen, Bremen, und Brandenburg, sowie MdBs der Linken aus Niedersachsen, Sachsen, Bayern und Thüringen mit den Menschen aus dem wendländischen Widerstand und umherum, wie beispielsweise aus der BI gegen Atommüll in der Asse. Und jedes Jahr wird es ein bisschen voller in Kurts Garten.
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Der Castor parkt in Rémilly
Donnerstag, den 24. November 2011 um 22:58 Uhr
Nachdem der Castor in Frankreich am Mittwoch abgefahren ist, parkt er heute schon den ganzen Tag in Rémilly. Im Wendland treffen derweil so nach und nach immer mehr Menschen ein. Am Vormittag formiert sich die SchülerInnendemo in Lüchow, Treffpunkt ist wie immer der Busbahnhof, der sich langsam, aber allmählich füllt. Die jüngsten TeilnehmerInnen sitzen noch im Kinderwagen, die Ältesten sind schon längst Oma oder gar Uropa. Einige SchülerInnen möchten vorher noch schnell den Einkauf erledigen. Die Polizei kontrolliert, ob Schüler Eier gekauft haben - seit wann ist Eierkaufen verboten? Die Demoleitung spricht von 1.400 TeilnehmerInnen, die Polizei von 2.000. Ich bin der Meinung: Die Polizei hat ausnahmsweise mal recht.
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34 Jahren Widerstandsgeschichte
Mittwoch, den 23. November 2011 um 23:35 Uhr
…und wieder einmal ist es so weit: Der Castor soll durch das Wendland in das Zwischenlager Gorleben rollen. Und wie immer bin ich auch wieder dabei, mich am Widerstand gegen diese unsinnigen Transporte zu beteiligen.
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14. Oberharzer "Dobbelkopp"-Tunier
Sonntag, den 20. November 2011 um 18:06 Uhr
Schon seit 14 Jahren treffen wir uns alljährlich in Silbernaal, im Tagungshaus Kraftzwerg zum Doppelkopf-Tunier. Rund 30 Leute zocken einen langen Abend, oft kräftig bis in die Nacht hinein um den begehrten Wanderpokal, der derweil schon die dritte zusätzliche Gravur-Platte erhalten hat, damit auch alle GewinnerInnen dokumentiert sind. Es gibt auch noch einen 2. Pokal, der allerdings nicht ganz so begehrt ist, das „Schlusslicht“.
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Sondermülltransport durch ganz Norddeutschland
Montag, den 07. November 2011 um 18:19 Uhr
Ich habe damit ja nur am Rande zu tun, aber es regt mich doch schon ziemlich auf. In den nächsten Wochen sollen ca. 7.000 Lastwagen hochbeladen und wenig gesichert mit gefährlichem Asbestmüll durch Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gekarrt werden. Das alles nur, weil eine Spedition ihr Gelände erweitern will – ausgerechnet dort, wo schon seit vielen Jahren Asbestmüll aus den Fulgurit-Asbestwerken lagert.
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Das novellierte Kreislaufwirtschaftsgesetz ist Mist
Freitag, den 28. Oktober 2011 um 17:47 Uhr
Heute hat der Bundestag das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz verabschiedet. Aber der Göttin sei Dank ist es damit noch lange nicht in Kraft getreten, den es gehört zu den im Bundesrat zustimmungspflichtigen Gesetzen. Hoffen wir also, dass die Bundesländer nicht kneifen und dieses Gesetz im Bundesrat ablehnen.
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Fleischausbildung
Montag, den 17. Oktober 2011 um 21:12 Uhr
Es waren vier sehr spannende aber auch anstrengende Tage. Selbst am Montag war ich noch richtig platt. Ziemlich am Anfang der Fortbildung wurde schnell klar, hier handele es sich um eine "Fleisch"ausbildung nicht um eine "Papier"ausbildung, a la „das muss in Fleisch und Blut übergehen“. Und ich kann nur bestätigen: Da war reichlich Substanz in Theorie wie in Praxis.
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